Gruft - Seit über 30 Jahren Zuflucht für Menschen in Not


Was mit Schmalzbroten und Tee begann, ist heute Wiens wohl bekannteste Obdachloseneinrichtung.

 

Seit dem Advent 1986 ist die Gruft in den Räumen unterhalb der Mariahilferkirche ein Zufluchtsort für obdachlose Menschen. Die Initiative kam damals vom Pfarrer der Kirche, Pater Albert Gabriel, der mit SchülerInnen des Amerling-Gymnasiums eine Wärmestube einrichtete. Zu Beginn hatte die Gruft zwei Stunden täglich geöffnet. Bald wurden die Öffnungszeiten von 10 bis 16 Uhr ausgedehnt. Zur Verpflegung kamen weitere Angebote wie Kleiderausgabe, Duschmöglichkeit und Beratung.

Weil die Gruft um 16 Uhr geschlossen wurde, stellte sich die Frage, wo sich wohnungslose Frauen und Männer in der Nacht aufhalten könnten. Anfangs waren MitarbeiterInnen in ihrer Freizeit auf der Straße unterwegs, um mit Obdachlosen in Kontakt zu kommen.

24 Stunden täglich

 

Seit Oktober 1994 ist die Gruft dank der Unterstützung von SpenderInnen und der Stadt Wien rund um die Uhr geöffnet, zusätzlich werden dreimal pro Woche Obdachlose im Rahmen von Nachtstreetwork in Parks, WC-Anlagen etc aufgesucht und betreut. 

Im Juli 1996 übernahm die Caritas der Erzdiözese Wien die Trägerschaft der Einrichtung. Ausgehend von den Bedürfnissen der Obdachlosen ist die „Gruft“ das geworden, was es heute ist: Eine Betreuungseinrichtung für obdachlose Frauen und Männer, die von den Grundbedürfnissen bis hin zur Beratung ein breites Spektrum an Hilfestellungen abdeckt.

 

Für mehr Informationen und wie Sie helfen können finden Sie auf der Homepage der Gruft.